Drei Jahre nach dem verheerenden Vulkanausbruch beginnt auf La Palma der Wiederaufbau der zerstörten Straße LP-2. Die neue Trasse soll über die erstarrten Lavamassen zwischen San Simón und Tajuya führen.
Die Kanarische Landesregierung hat mit dem Wiederaufbau einer wichtigen Verkehrsverbindung auf La Palma begonnen, die vor drei Jahren vom Vulkan Tajogaite zerstört wurde. Das Bauministerium für öffentliche Arbeiten startete die Arbeiten zur Wiederherstellung der Straße LP-2 zwischen den Ortschaften San Simón und Tajuya.
Der betroffene Straßenabschnitt war 2021 vollständig unter den Lavamassen des verheerenden Vulkanausbruchs verschwunden. Auf einer Länge von 2,3 Kilometern hatte die heiße Lava die wichtige Verbindungsstraße komplett unpassierbar gemacht. Nun soll eine neue Trasse direkt über die erstarrten Lavaströme führen.
Das ambitionierte Infrastrukturprojekt wurde durch eine Ergänzungsverordnung im Regierungsrat möglich gemacht. Minister Pablo Rodríguez kündigte an, dass die Bauarbeiten voraussichtlich 14 Monate dauern werden. Die neue Streckenführung wird ebenfalls etwa 2,3 Kilometer lang sein und innovative Bautechniken erfordern, um stabil über das Vulkangestein zu verlaufen.
Über die reine Verkehrsanbindung hinaus hat das Projekt große Bedeutung für die Lebensqualität der Palmeros. Die wiederhergestellte Straßenverbindung wird den Zugang zu wichtigen Gesundheitsdiensten und Verkehrsknotenpunkten deutlich verbessern. Besonders für die Verbindung zwischen dem nördlichen und südlichen Teil La Palmas ist die Straße von enormer Wichtigkeit.
Ein zentrales Ziel der Baumaßnahme ist es, sowohl den verbliebenen Anwohnern als auch den durch den Vulkanausbruch vertriebenen Menschen eine Rückkehr und dauerhafte Ansiedlung in der Region zu ermöglichen.
Fakten
- Gesamtinvestition: 24 Millionen Euro
- Bauzeit: 14 Monate
- Streckenlänge: 2,3 Kilometer
- Verbindung: San Simón – Tajuya
- Vulkanausbruch: 2021 (Tajogaite)
- Straße: LP-2 (Valle de Aridane – Fuencaliente)
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.