Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln hat den Notfallplan für widrige Wetterbedingungen aktiviert. Ab Sonntag drohen Wellen bis zu fünf Metern Höhe und starke Nordwestwinde mit bis zu 61 km/h.

Die Behörden der Kanarischen Inseln haben für das gesamte Archipel eine Küstenwarnung herausgegeben, die ab Sonntag, 18. Januar, um 10:00 Uhr in Kraft tritt. Damit wird der spezielle Notfallplan für widrige Wetterbedingungen (PEFMA) aktiviert.

Laut staatlicher Wetteragentur werden die Wellen aus nordwestlicher Richtung eine Höhe von vier bis fünf Metern erreichen und teilweise sogar überschreiten. Besonders kritisch wird die Situation durch die langen Wellenphasen von mehr als zwölf Sekunden, die zu einer verstärkten Brandung an den Küsten führen. Begleitet wird das Wetterphänomen von starken Nordwestwinden der Stärke 7, die später auf Nordost drehen.

Besonders betroffen sind die West-, Nord- und Nordostküsten aller Inseln sowie die Meerengen zwischen den einzelnen Inseln, was den Fährverkehr beeinträchtigen könnte. Die Situation wird durch astronomische Faktoren verschärft: Der Neumond am Sonntag führt zu einem hohen Gezeitenkoeffizienten. Die kritischen Hochwasser-Zeiten fallen auf Sonntag zwischen 12:50 und 13:30 Uhr sowie in der Nacht zum Montag zwischen 01:00 und 01:40 Uhr.

Die Behörden appellieren an Bevölkerung und Touristen, die betroffenen Küstenabschnitte zu meiden und besondere Vorsicht walten zu lassen.

Fakten

  • Küstenwarnung ab Sonntag, 18. Januar, 10:00 Uhr
  • Wellenhöhe: 4-5 Meter, teilweise höher
  • Windgeschwindigkeit: 50-61 km/h (Stärke 7)
  • Besonders betroffen: West-, Nord- und Nordostküsten
  • Neumond verschärft Gezeitenbedingungen
  • Kritische Hochwasserzeiten: So 12:50-13:30 Uhr, Mo 01:00-01:40 Uhr

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

Von mark