Das Pilotprojekt „Activídate“ hat seit September rund 500 Personen dabei geholfen, ihre bewegungsarme Lebensweise zu überwinden. Das medizinisch begleitete Programm richtet sich gezielt an Menschen über 55 Jahren mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko.
Ein innovatives Gesundheitsprogramm zeigt auf den Kanarischen Inseln erste Erfolge im Kampf gegen Bewegungsmangel. Das Projekt „Activídate“ spricht besonders Personen mit hohem Stresslevel oder bestehenden Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck an.
Derzeit sind sieben Einheiten des Programms auf allen bewohnten Kanarischen Inseln außer La Graciosa aktiv. Den größten Teilnehmerkreis stellt der Stadtteil Añaza in Santa Cruz de Tenerife mit 200 Personen, gefolgt von Teror auf Gran Canaria mit 120 Teilnehmern. Weitere Standorte befinden sich in Tuineje (Fuerteventura), Tinajo (Lanzarote), Frontera (El Hierro), Mazo (La Palma) und San Sebastián (La Gomera).
Das Besondere an „Activídate“: Die körperlichen Aktivitäten werden wie Medikamente vom Arzt verschrieben. Sportwissenschaftler entwickeln anschließend individuelle Trainingspläne, die durch eine mobile App unterstützt werden. Das Training kombiniert Kraftübungen mit Ausdaueraktivitäten in einem Mehrkomponenten-Ansatz.
„Das medizinische Personal arbeitet eng mit den Sportwissenschaftlern zusammen“, erklärt das Projektteam. Für das Pilotprojekt wurden insgesamt 800 Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitssystems geschult, darunter 227 Sportwissenschaftler.
Die Abbrecherquote liegt mit 25 Teilnehmern bei nur rund fünf Prozent – ein sehr niedriger Wert für solche Gesundheitsprogramme. Das Pilotprojekt soll Ende Februar abgeschlossen werden, dann entscheidet sich eine dauerhafte Integration in das Gesundheitssystem der Kanaren.
Fakten
- 500 Teilnehmer seit September in dem Bewegungsprogramm
- Zielgruppe: Menschen über 55 Jahre mit Herz-Kreislauf-Risiko
- 7 Standorte auf allen bewohnten Kanarischen Inseln (außer La Graciosa)
- 800 Gesundheitsmitarbeiter für das Projekt geschult
- 227 Sportwissenschaftler im Programm aktiv
- Abbrecherquote liegt bei nur 5 Prozent
- Projektende im Februar geplant
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