Die kanarische Regionalregierung ruft für das Wochenende den Alarmzustand aus. Ab Freitagmittag drohen Westwinde bis 61 km/h und bis zu fünf Meter hohe Wellen an den Küsten.
Basierend auf Prognosen der staatlichen Wetterstation AEMET aktivierte die Inselregierung den Notfallplan PEFMA für meteorologische Risiken. Die Behörden warnen vor einer gefährlichen Kombination aus starken Westwinden der Stärke 7 und hohem Seegang, der praktisch alle Küstenabschnitte der Inseln betreffen wird.
Besonders kritisch wird die Situation an den Westküsten von La Palma und der Nordküste von Lanzarote, wo die Wellen sogar die Fünf-Meter-Marke überschreiten können. Die Alarmstufe gilt für El Hierro (Nord-, West- und Südwestküste), La Palma (Nord-, West- und Südküste), La Gomera (West- und Südwestküste) sowie für alle anderen Inseln an den Nord- und Westküsten.
Zusätzlich verschärft wird die Lage durch astronomische Faktoren. Am 3. Januar herrscht Vollmond, was in Kombination mit sehr hohen Gezeitenkoeffizienten von bis zu 92 zu Springfluten führen wird. Diese Kombination macht das bevorstehende Wochenende zu einer besonders kritischen Phase für alle Küstenbereiche der Kanarischen Inseln.
Fakten
- Alarmzustand ab Freitagmittag 12:30 Uhr
- Windgeschwindigkeiten: 50-61 km/h (Stärke 7)
- Wellenhöhen: 4-5 Meter, an Westküsten über 5 Meter
- Vollmond am 3. Januar verstärkt Gezeiteneffekte
- Gezeitenkoeffizienten steigen von 87 auf 92
- Alle Kanarischen Inseln betroffen
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