Fortaleza Gran Canaria 2025

Die Gemeinde Santa Lucía de Tirajana auf Gran Canaria will das historische Areal La Fortaleza zum ersten archäologischen Park der Kanarischen Inseln entwickeln. Drei separate Projekte mit einem Gesamtwert von 360.000 Euro sollen die Kulturstätte für Besucher erschließen und wissenschaftlich erforschen.

Die Verwaltung hat ein umfassendes Entwicklungskonzept für das als Kulturgut von kulturellem Interesse eingestufte Gebiet im Südosten Gran Canarias ausgearbeitet.

Den Anfang macht eine integrale Intervention im Wert von knapp 40.000 Euro, die vollständig von der kanarischen Regionalregierung finanziert wird. Diese erste Maßnahme umfasst neun mehrsprachige Informationstafeln in spanischer, englischer und deutscher Sprache sowie 15 elektronische Geräte für virtuelle Rundgänge. Ein besonderes Highlight wird die 3D-Rekonstruktion des Hauses von Rosa Schlueter sein. Zusätzlich werden alle technischen Unterlagen für die offizielle Anerkennung als archäologischer Park erstellt. Die Arbeiten sollen binnen vier Monaten abgeschlossen werden.

Ein zweites Vorhaben widmet sich der Erschließung des unterirdischen Höhlensystems von La Fortaleza. Für maximal 120.000 Euro aus Mitteln der Inselregierung sollen die circa 40 Meter langen und zehn Meter breiten Tunnel über zwölf Monate hinweg für Besucher angepasst werden. Das bereits im 19. Jahrhundert von Víctor Grau-Bassas dokumentierte Höhlennetzwerk wird damit erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das umfangreichste Projekt stellt eine archäologische Untersuchung dar, die vom Cabildo de Gran Canaria mit 200.000 Euro unterstützt wird. Über ein Jahr hinweg sollen Forscher auf etwa 650 Quadratmetern am Westhang der Fortaleza Grande arbeiten, wobei der Fokus auf der sogenannten Struktur Nummer 7, dem historischen Haus von Rosa Schlueter, liegt.

Mit diesen Maßnahmen will Santa Lucía de Tirajana nicht nur ein einzigartiges Kulturerbe bewahren, sondern auch neue touristische Perspektiven für die Region schaffen.

Fakten

  • Gesamtinvestition: 360.000 Euro aus verschiedenen öffentlichen Quellen
  • Projekt 1: 40.000 Euro für Infrastruktur und Besucherzentrum (4 Monate Laufzeit)
  • Projekt 2: 120.000 Euro für Erschließung des Höhlensystems (12 Monate Laufzeit)
  • Projekt 3: 200.000 Euro für archäologische Forschung (12 Monate Laufzeit)
  • Höhlensystem: 40 Meter lang und 10 Meter breit
  • Forschungsareal: 650 Quadratmeter am Westhang
  • Informationstafeln in drei Sprachen: Spanisch, Englisch und Deutsch

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

Von mark