Der spanische Wetterdienst Aemet warnt vor gefährlichen Küstenphänomenen an fast allen kanarischen Inseln bis Sonntagmorgen. Sturm Francis bringt Nordwest-Wellen von bis zu fünf Metern Höhe mit sich.

Der spanische Wetterdienst Aemet hat für die frühen Sonntagsstunden eine gelbe Warnung wegen gefährlicher Küstenphänomene für fast alle kanarischen Gewässer herausgegeben. Diese Wetterwarnung ist derzeit die einzige aktive Alarmierung von Aemet für das Archipel und geht auf Sturm Francis zurück.

Die zeitliche Begrenzung der Warnung variiert je nach Insel: Während sie für Fuerteventura die ersten vier Stunden des Sonntags umfasst, gilt sie für die anderen betroffenen Inseln nur für die ersten drei Stunden. Der Grund für die Alarmierung sind kombinierte Nordwest-Wellen, die eine Höhe von vier bis fünf Metern erreichen können.

Die gefährlichen Wellenhöhen werden sich hauptsächlich an den Nord- und Westküsten der Inseln bemerkbar machen. Eine Ausnahme bildet Gran Canaria, wo sich die Vorhersage für die Nordküste auf das offene Meer konzentriert. La Gomera bleibt komplett von der Küstenwarnung ausgenommen. Auch die südlichen, östlichen und westlichen Küstenabschnitte von Gran Canaria und Teneriffa sind nicht von der Warnung betroffen.

Parallel zu den Aemet-Warnungen hält die kanarische Regionalregierung ihre eigenen Alarmstufen aufrecht: Sowohl für Küstenphänomene als auch für Windverhältnisse in Teneriffa, La Palma und Gran Canaria gilt weiterhin Alarm. Für die restlichen Inseln des Archipels wurde ein Voralarm wegen starker Winde ausgerufen.

Ab Montag sollen die Wetterwarnungen von Aemet im Zusammenhang mit Sturm Francis wieder aufgehoben werden. Für Sonntag prognostiziert der Wetterdienst jedoch noch mäßige Nordwestwinde mit starken Intervallen während der Morgenstunden im Inland von Lanzarote. In den Hochlagen und an den Nordost- sowie Südwesthängen der westlichen Inseln sind sehr starke Böen möglich.

Für Montag kündigt sich in Lanzarote und Fuerteventura stellenweise kräftiger Regen an, vor allem bis zum Mittag. In mittleren Höhenlagen der nördlichen zentralen Inseln werden die Niederschläge wahrscheinlich anhalten. Der Norden der gebirgigen Inseln muss mit bewölktem Himmel und schwachen bis mäßigen Regenfällen rechnen.

Fakten

  • Gelbe Warnung für Wellen von 4-5 Metern Höhe
  • Warnung gilt bis Sonntagmorgen (3-4 Stunden)
  • Hauptsächlich Nord- und Westküsten betroffen
  • La Gomera bleibt von Küstenwarnung verschont
  • Wetterbesserung ab Montag erwartet
  • Sehr starke Windböen in Hochlagen möglich
  • Kräftiger Regen am Montag in Lanzarote und Fuerteventura

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

Von mark