Der Wetterdienst AEMET hat für mehrere Kanarische Inseln gelbe Wetterwarnungen wegen Sturm Francis ausgegeben. Das Sturmsystem bringt Windböen bis 90 km/h und Wellen bis fünf Meter Höhe mit sich.
Sturm Francis erreicht am Samstag die Kanarischen Inseln und sorgt für gefährliche Wetterbedingungen. Die Windwarnung des spanischen Wetterdienstes AEMET bleibt bis 18:00 Uhr am Samstag bestehen und betrifft besonders Tenerife sowie die Bergregionen von La Palma.
In den Gipfellagen der östlichen Bereiche von La Palma rechnen Meteorologen mit Windböen aus westlicher Richtung von bis zu 80 Stundenkilometern. Noch heftiger wird es in den Höhenlagen von Tenerife, wo die Windgeschwindigkeiten stellenweise sogar 90 km/h übersteigen können. Auch Gran Canarias Berggebiete wurden mittlerweile in die Windwarnung einbezogen.
Selbst die flacheren Inseln bleiben nicht verschont: Auf Fuerteventura und Lanzarote sind Böen von bis zu 70 km/h möglich. An der Nordküste von Lanzarote wird mit Westwind der Stärke 7 gerechnet.
Parallel zu den Windwarnungen gelten Küstenwarnungen für Tenerife, La Palma, El Hierro und Lanzarote. An den West- und Nordwestküsten türmen sich kombinierte Wellen aus nordwestlicher Richtung zu bedrohlichen Höhen von vier bis fünf Metern auf.
Bereits vor Francis‘ Ankunft sorgte das Wettersystem für ergiebigen Regen. Die höchsten Niederschlagsmengen wurden in Cuevas del Pinar mit 38,4 Litern pro Quadratmeter gemessen. Ab Sonntag beruhigt sich die Wetterlage spürbar – dann gibt AEMET nur noch gelbe Warnungen für Küstenphänomene heraus.
Fakten
- Windböen bis 90 km/h in Teneriffas Höhenlagen
- Wellen bis 5 Meter Höhe an West- und Nordwestküsten
- Windwarnung bis Samstag 18:00 Uhr aktiv
- Betroffene Inseln: Tenerife, La Palma, Gran Canaria, El Hierro, Lanzarote, Fuerteventura
- Höchste Regenmenge: 38,4 l/m² in Cuevas del Pinar
- Entspannung der Wetterlage ab Sonntag erwartet
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