Ein pensionierter Apotheker aus La Isleta fordert von der Stadt Las Palmas dringende Reparaturen verschlissener Gehwege und Zebrastreifen. Die Stadtverwaltung plant Maßnahmen erst ab März 2026.
Die Straßen im Stadtteil La Isleta der Hauptstadt Gran Canarias zeigen deutliche Verschleißspuren. Besonders Fußgängerüberwege und Gehwege sind in den vergangenen Monaten zunehmend in Mitleidenschaft gezogen worden, was vor allem Menschen mit eingeschränkter Mobilität vor große Herausforderungen stellt.
Jaime López, ein pensionierter Apotheker, der seit über fünf Jahrzehnten in La Isleta lebt, hat nun die Initiative ergriffen. Der ehemalige Pharmazieleiter, der heute auf Gehhilfen angewiesen ist, wandte sich mit einem offiziellen Schreiben an Mauricio Roque, den zuständigen Stadtrat für Stadtentwicklung in Las Palmas de Gran Canaria.
In seinem Antrag fordert López dringende Maßnahmen seitens der Stadtverwaltung. Sein Dokument enthält aussagekräftige Fotografien, die das Ausmaß der Straßenschäden dokumentieren. Der Rentner machte sich persönlich auf den Weg zum Rathaus, um sein Anliegen direkt zu übergeben – allerdings vergeblich, da der Stadtrat nicht vor Ort war.
Aus dem Dezernat für Stadtentwicklung kommt eine zwiespältige Antwort: Grundsätzlich seien die erforderlichen Reparaturarbeiten im städtischen Entwicklungsplan berücksichtigt. Allerdings könnten hafennahe Bereiche aufgrund begrenzter finanzieller Mittel möglicherweise nicht in die Maßnahmen einbezogen werden.
Die zeitliche Planung lässt ebenfalls auf sich warten. Erst nach den Karnevalsfeiern sollen die Arbeiten beginnen, mit einer konkreten Umsetzung wird nicht vor März 2026 gerechnet. Für Anwohner wie López, die täglich mit den schlechten Straßenverhältnissen zu kämpfen haben, ist dies eine enttäuschend lange Wartezeit.
Der Fall zeigt exemplarisch die Herausforderungen vieler Stadtteile auf den Kanarischen Inseln, wo Infrastrukturprobleme auf begrenzte Haushaltsbudgets treffen und Bürger mit eingeschränkter Mobilität besonders betroffen sind.
Fakten
- Jaime López lebt seit über 50 Jahren in La Isleta
- Reparaturen sind erst ab März 2026 geplant
- Hafennahe Bereiche könnten aufgrund fehlender Mittel ausgeschlossen werden
- López dokumentierte Schäden mit Fotografien
- Stadtrat Mauricio Roque ist für Stadtentwicklung zuständig
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.