Die Gemeinde Haría trauert um Óscar Torres Perdomo, einen anerkannten Lehrer und Lokalhistoriker, der sich über Jahrzehnte um Bildung und die Erforschung der Geschichte Lanzarotes verdient gemacht hatte. Der 1954 in Máguez geborene Pädagoge wurde 2017 als „Memorialista de Lanzarote“ ausgezeichnet.
Óscar Millán Torres Perdomo verstarb nach einem erfüllten Leben im Dienst der Bildung und Geschichtsforschung. Der am 9. November 1954 in Máguez geborene Sohn von Tomás Francisco Torres Berriel und Guillermina María Perdomo Viñoly begann seine Schullaufbahn in seinem Heimatort, bevor er am Instituto Agustín Espinosa de Arrecife seine weitere Ausbildung absolvierte.
Nach seinem erfolgreichen Lehramtsabschluss 1975 in Las Palmas de Gran Canaria heiratete Torres Perdomo 1979 Carmelina Fernández de León. Das Ehepaar bekam zwei Söhne, Óscar und Orlando.
Seine Pädagogenlaufbahn begann 1984 an der Schule in Soo (Teguise), bevor er 1988 zur Schule Capellanía del Yágabo in Arrecife wechselte, wo er bis zu seinem Ruhestand 2019 in verschiedenen Führungspositionen als Direktor, Studienleiter und Sekretär tätig war. Von 2003 bis 2007 engagierte er sich zusätzlich als Stadtrat für Bildung und Neue Technologien in Arrecife.
Nach seiner politischen Tätigkeit widmete sich Torres Perdomo verstärkt der Geschichtsforschung. Gemeinsam mit Jesús Perdomo Ramírez startete er 2007 ein historisches Forschungsprojekt, das 2017 zur offiziellen Anerkennung als „Memorialista de Lanzarote“ durch die Junta de Cronistas de Canarias führte. 2021 erhielt er den Premio Haría für seine besonderen Verdienste um die Gemeinde.
Fakten
- Geboren am 9. November 1954 in Máguez
- Lehramtsabschluss 1975 in Las Palmas de Gran Canaria
- Heirat 1979 mit Carmelina Fernández de León, zwei Söhne
- Lehrer von 1984-2019, davon ab 1988 in Arrecife
- Stadtrat für Bildung in Arrecife (2003-2007)
- Anerkennung als „Memorialista de Lanzarote“ (2017)
- Premio Haría (2021)
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